Chinesische Teekultur – Chronik Teil 3

Chinesische Teekultur – Chronik Teil 3
Version 3.2, 10 Oktober 2012

Ming-Dynastie – Die Schule des duftenden Teeblattes

Die Dynastie der Ming löste die der Yuan ab nachdem Zhu Yuanzhang (siehe unten) 1368 den letzten Mongolen-Kaiser, den Großkahn Toghan Timur aus Peking vertrieb. Wirtschaftlicher Wiederaufbau und Aufbau einer starken Bürokratie standen zunächst im Mittelpunkt der Herrschaftsbemühungen. Nach einer relativ liberalen Zeit während der Song-Dynastie entwickelte sich ein rigides, nahezu absolutistisches System, in dem sich alle Macht auf den Kaiser fokussierte.

Es entwickelten sich zunehmend politische Unruhen in einem von Gegensätzen und Konflikten beladenen System. Intrigen am Hof gehörten zur Tagesordnung und allmählich kam es zunehmend zu gesellschaftlichen Problemen. Und auch Intellektuelle wurden unterdrückt, die ihrerseits in der Beschäftigung mit der Kunst des Tees Ruhe und Seelenheil suchten. Literaten, Maler und Kalligraphen, sie alle trugen so zur Weiterentwicklung der Teekultur in China bei. Es wurden mehrere Teebücher verfasst und zahlreiche Bilder entstanden, auf denen Freunde Tee trinkend  einträchtig beisammen sitzen. Künstler und Gelehrte waren häufig gleichsam Experten in Sachen Tee, und so ist es nicht verwunderlich, dass sie viele interessante und gelehrte Arbeiten der Nachwelt hinterließen. Wen Zhengming etwa (1470-1559) mit seinen Gemälden „Szene beim Teeprobieren“, „Teeparty auf dem Huishan-Berg“, „Lu Yu kocht Tee“ oder Tang Yin (1470-1523) mit dem Gemälde „Die Teezubereitung“.

Es entstanden zahlreiche weitere Teeklassiker, etwa Xu Weis (1521-1593) Jian Cha Qi Lei (Die Sieben Ratschläge, Tee zu brühen), Tu Longs (1542-1605) Cha Shuo (Über Tee), Zhang Yuans Cha Lu (ca. 1595, Aufzeichnungen über den Tee) oder Xu Cishus Cha Shu (Kommentare zum Tee) sowie Monographien von Gu Yuanqing und Xu Xianzhong, die rund achthundert Jahre nach Lu Yu die neusten Entwicklungen in der Geschichte der chinesischen Teekultur resümierten.[26]

Zhu Quan (1378-1448), der 17. Sohn des ersten Ming-Kaisers, spielte eine ganz besondere Rolle in der Entwicklung. Er galt als besonders weise und eloquent. Er lebte lange Zeit sehr zurückgezogen im Süden und soll seinen Geist und Verstand mit Tee klar gehalten haben. Auch er verfasste ein wichtiges Werk ein bedeutendes Werk, „Das Teebuch“. Ihm besonders ist der Wandel der Teetrinkgewohnheiten zu verdanken und gab Anstöße für Teeutensilien. Seine Hauptforderung jedoch war, und damit stand er besonders in der Tradition der taoistisch beeinflussten Vorgänger, den natürlichen Charakter des Tees zu bewahren.[27]

Die zunehmende Tendenz zur Produktion von Loseblatttees haben wir bereits erwähnt. Zur Zeit des Ming-Kaisers Hongwu (洪武, 1328-1398, eigentlich Zhu Yuanzhang, 朱元璋) wurde im Jahre 1391 ein kaiserliches Edikt verfügt, dass Tributtee künftig nur noch lose an den Hof geschickt werden dürfe. Der Grund dafür sei gewesen, dass die Produktion zu aufwendig sei und andererseits der Tee dabei auch an Geschmack, Aroma und Inhaltsstoffen verlöre. Jedoch war dieser Erlass weniger von einem Tee-Connoisseur – wie sein vorgannter Sohn Zhu Quan – als von einem pragmatischen Herrscher. Der erste Ming-Kaiser regierte ein Land, das durch die Mongolen völlig heruntergewirtschaftet und durch den jahrelangen Krieg, der die Mongolen wieder aus China vertrieb, ganz zerstört war. In seinem Bemühen sozialen Frieden herzustellen, erließ er eine Reihe von Maßnahmen, die Bauern zu entlasten, wozu auch die Aufgabe der aufwendigen Produktion von Teekuchen gehörte. Aber eigentlich unterstrich dieser Erlass nur noch eine ohnehin nicht mehr umzukehrenden Tendenz in der Entwicklung der Geschichte des chinesischen Tees.

Eine weitere wichtige Entwicklung, die damals begann, war die schnelle Zunahme der Vielfalt an chinesischen Tees. Zum einen gab es eine Vielzahl von Grünteearten. In einem Text aus dem Jahre 1593 wurden bereits 97 verschiedene Teenamen aufgelistet. Fast jedes kleine Örtchen in Südchina produziert seinen eigenen Tee, meistens mit einem wunderschönen poetischen Namen geschmückt. Ähnlich wie beim Wein sind die Lage der Plantagen und der Jahrgänge entscheidend für den Geschmack der Tees. Es gab eine Liste von Anbauregionen, die für ihren Tee berühmt waren. Mit Ausnahme einiger weniger Änderungen ist die Liste noch heute gültig. Zu den Top-Aubauregionen gehören zum Beispiel heute wie damals die Städte Hangzhou mit dem Long Jing-Tee und Suzhou mit dem Bi Luo Jun (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tee aus Taiwan). Zum anderen kam die Vielfalt in den verschiedenen Teesorten zum Ausdruck. Alle heute bekannten Teesorten, Pu Erh, Schwarztee, Oolong, Gelber Tee, Weißer Tee und Aromatisierter Tee, entstanden in dieser Zeit.

Bei der Herstellung von Grünem Tee unterscheidet man zwischen zwei Methoden, gedampfter oder gerösteter Tee. Beim gedampften Tee werden, um den Oxidationsprozess zu stoppen, die Blätter nach der Pflückung zunächst mit Wasserdampf behandelt und anschließend getrocknet. Beim gerösteten Tee werden die Blätter angetrocknet und anschließend in einer gusseisernen Pfanne über Holzfeuer kurz geröstet. Die eindeutig bevorzugte Methode war die zweite Methode, die in China auch heute noch verbreitet ist.

Wegen der neuen Art, die losen Teeblätter, wie heute noch üblich, mit heißem Wasser aufzugießen, wird diese Phase der chinesischen Teegeschichte als „Die Schule des duftenden Teeblattes“ bezeichnet. Übrigens wurden Teekuchen, Teeziegel und andere gepresste Teeformen weiterhin produziert, da sie für den so wichtigen Handel dringend benötigt wurden, und man sie so auch wesentlich besser lagern und transportieren konnte. Außerdem hatten und haben die Volksgruppen im Westen ihre eigen Teesitten, zu denen sich Teeziegel wesentlich besser eignen als lose Teeblätter.

Da in der Ming-Zeit nun die Methoden des dian cha und jian cha endgültig aufgegeben wurden, gab es natürlich erneut den Wunsch zu neuen Gerätschaften und Teeschalen. Weißes und weiß-blaues Porzellan etwa lösten die schwarz-glasierten Formen ab weil sie sich wesentlich besser eigneten, wie etwa bei dem Gelehrten Zhang Yuan in dessen Cha Lu (Teechronik) zu erfahren ist: Es gibt nichts besseres als Teeschalen weiß wie Schnee. In jener Zeit erfuhren endlich auch die heute besonders beliebten Zisha-Tonteekannen ihre erste Blüte. Eine der wichtigsten Neuerungen war die Einführung von Teekannen. Und die Nutzung von Teeservices aus Ton oder Porzellan wurde immer beliebter, ihre Herstellung und Designs immer phantasievoller. Das schon früher bedeutende Jingdezhen in der Provinz Jiangxi, die am Westufer des Tai Hu gelegene Stadt Yixing in der Provinz Jiangsu und die zwischen Xiamen und Fuzhou gelegene Stadt Dehua in der Provinz Fujian, aus der große Teile des nunmehr immer beliebter werdenden weißen Porzellans kommt, werden die Zentren der explosionsartig gestiegenen Produktion von Teeaccessoires.

Am Rande sei erwähnt, dass zu Beginn der Ming-Dynastie auch in Japan der Tee zum Volksgetränk wird. Aber erst Ende der Ming-Zeit gelangte Tee erstmals nach Europa, genauer gesagt als im Jahre 1610 holländische Schiffe den Tee von einer Ostasienreise mitbrachten. Schon kurze Zeit später begannen die Portugiesen einen Teehandel aufzubauen und importierten bald riesige Mengen. Erst durch die portugiesische Prinzessin Katharina von Braganza, die eine begeisterte Teetrinkerin war, wurde der englische Hof auf den Tee aufmerksam nachdem sie 1662 den englischen König Charles II heiratete.[28] 1618 brachte ein gewisser Wassili Storkow 200 Kisten chinesischen Tees als Gastgeschenk für den Zaren nach Russland auf dem Landweg über die Karawanen-Handelsroute. Dieser auf dem Landweg transportierte Tee hatte noch bis ins 19. Jahrhundert eine bessere Qualität als der auf dem Seeweg transportierte Tee, der in den feuchten und geteerten Schiffsladeräumen schnell einen „muffeligen“ Geschmack annahm … angeblich einer der Gründe, warum man ihn zuckerte … Nach Deutschlang kam Tee erstmals etwa Mitte des 17. Jahrhunderts als er von Holland nach Ostfriesland importiert wurde.

Qing-Dynastie – Die Schule des Gong Fu Cha

Die wohl bedeutendste Entwicklung in der Geschichte während der Dynastie der Qing des Tees ist, dass sich das Teetrinken und die Teekultur nunmehr auch fest in der Bevölkerung verwurzeln. Tee wird zu dem, was es heute „wieder“ ist, das unumstrittene Nationalgetränk aller Chinesen und auch aller ethnischen Minderheiten. Es verwundert deshalb auch nicht, dass Teegeschäfte und Teehäuser noch mehr Konjunktur hatten und an allen Ecken aus dem Boden sprießten.

Die Teewirtschaft boomt! Und nicht wenige verdienen mit Tee ein Vermögen, da sowohl der Binnenmarkt als auch der Export des in Europa entdeckten Tees stetig und schnell wächst, und auch die Erträge entsprechend beständig zunehmen.

Zudem wurden immer neue Teesorten kreiert und die Teeanbaugebiete dehnten sich in alle Richtungen aus. Zu den hunderten Sorten Grünen Tee gesellten sich nunmehr auch die unfermentierten oder nur leicht fermentierten Weißen und Gelben Tees, in Fujian kamen die halbfermentierten Oolongs in Mode, in Anhui wurden die vollständig fermentierten roten Tees produziert (in Europa meistens als schwarze Tees bezeichnet) und Yunnan lieferte die Pu’erh Teekuchen, die allerdings erst im 20. Jahrhundert in ganz China bekannt und beliebt wurden.

In Fujian entwickelte sich die bis heute gängige Form der chinesischen Teezeremonie gong fu cha, indem die halb- voll- oder postfermentierten Teesorten in einem gai wan, einer Deckeltasse, oder in einer Zisha- oder Yixing Teekanne aufgebrüht, in Ausschankkannen umgeschüttet und in kleinen Teeschalen serviert werden. Analog zu den vorangegangenen Schulen möchte ich deshalb dieser Phase der chinesischen Teegeschichte „Die Schule des Gong Fu Cha“ geben. Die Teeutensilien der Qing-Dynastie unterschieden sich von denen der Ming-Zeit ansonsten nur noch in den Farben und Formen: In Mode kamen Kobaltblau, Famille rose,  farbige handbemalte und glasierte Formen.

Schon lange spielte Tee am Kaiserhof eine besondere Rolle. Die meisten der Qing-Kaiser hatten eine ganz besondere Vorliebe für Tee, allen voran Kaiser Kang Xi (regierte 1661-1722) und Kaiser Qiang Long (regierte 1736-1796). Kang Xi etwa gab einem der besten chinesischen Tees seinen Namen: Als ihm auf einer Inspektionsreise nach Suzhou ein köstlicher Tee kredenzt wurde erschrak er als ihm der Name xia sha ren xiang (Zu Tode Erschrockener Duft) genannt wurde. Sofort gab er ihm einen neuen Namen bi luo chun (Jadegrüner Frühling).

Während heute die Höflichkeitsritual ein China schon sehr aufgelockerter sind ist, gab es während der Qing-Dynastie, die nach wie vor ein totalitäres System darstellte, sehr strenge Regeln. Das galt auch für den Tee, den man je nach Status des Gastes auf eine bestimmte Art und Weise zu servieren hatte. Wenn der Hausherr einen Gast empfängt, den er nicht kennt und der auch keine öffentliche Position bekleidet, wird der Gast nur in der Empfangshalle empfangen. Der Tee wird auch nur einmal serviert und in der Regel nicht angerührt. Wenn der Gast aber ein vertrauter Freund ist, wird er in das Arbeitszimmer des Gastgebers gebeten. Dort serviert man dem Gast einen besonderen Tee, der auch sehr gerne getrunken und genossen wird. Ist der Besucher eine Fremder, der eine öffentliche Position bekleidet, muss ihm dreimal Tee serviert werden, gleichgültig ob der Tee getrunken wird oder nicht Diese Sitten haben nicht mehr viel mit den taoistischen Grundzügen vergangener Jahrhunderte zu tun, vielmehr kommen hier die konfuzianischen Elemente stärker zur Geltung.

Eine andere uns etwas fremd erscheinende Sitte wird besonders unter den Beamten und Mandarinen praktiziert: Anfangs kommen der Gastgeber und der Besucher eine Schale Tee eingeschenkt, die zunächst jedoch nicht angefasst wird. Erst wenn der Besucher aufbricht, schlürfen beide einen Schluck aus der Schale und verabschieden sich voneinander. Aus diesem Brauch entwickelt sich später ein Signal für den Gast wenn es Zeit ist, sich zu verabschieden. Dauert ein Besuch schon viel zu lange oder zieht sich das Gespräch nur noch schleppend dahin, dann nimmt der Gastgeber die Teeschale in die Hand. Wenn der Gast trotzdem keine Anstalten macht, zu gehen, dann spricht der Diener laut und unmissverständlich, dass jetzt Zeit sei, sich vom Gastgeber zu verabschieden.

Zwar hatte Tee spätestens seit der Tang-Dynastie eine besondere wirtschaftliche Bedeutung für China, doch finden sich erst während der Qing-Dynastie quantifizierbare Hinweise auf die Produktionsmengen. Diese Phase ist natürlich auch in der historischen Bewertung deshalb besonders interessant und wichtig, da erst jetzt der Überseehandel entsteht. Im Jahre 1840 soll die gesamte Jahresproduktion in China rund 170.000 Tonnen betragen haben.[29] Rund ein Siebtel davon, also etwa 25.000 Tonnen waren für den Export bestimmt.[30] Bis zum Jahre 1880 steigerte sich die Jahresproduktion in China sogar noch auf ein Rekordhoch von rund 250.000 Tonnen, von denen gut die Hälfte exportiert wurden.[31]

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts produzierten sie beinahe das gesamte Volumen des Tees für den Weltmarkt, der wiederum fast gänzlich von England, genauer gesagt von der East India Company, kontrolliert wurde. Unterschiedliche Ursachen führten schließlich dazu, dass England 1833 das Monopol auf den so ertragreichen Handel mit Tee endgültig verlor. Da es in der Folgezeit zu weiteren Kontroversen mit China kam, entschlossen sich die Engländer, künftig Tee im Nordosten der indischen Kronkolonie (seit 1813) anzupflanzen. 1848 reiste der schottische Botaniker Robert Fortune (1812-1880)[32] in die chinesischen Teegebiete, von wo er angeblich 20.000 Teestecklinge nach Indien verschiffte.

Vom Ende des 19. Jahrhunderts  an entwickelten sich Teeindustrien auf dem indischen Subkontinent sowie in anderen Ländern Ost- und Südostasiens. In China jedoch wurde der Tee immer schlechter, die Erträge immer dürftiger. Exportblockaden der Amerikaner und Europäer, politische Unruhen und Auseinandersetzungen[33] taten ihr übriges dazu.

China realisierte übrigens nicht, was vor sich ging und war ohnehin in den letzten Dekaden des Kaiserreiches mit weitaus gravierenderen Problemen befasst und hat wohl den drastisch sinkenden Exportanteil von über fünfzig Prozent im Jahre 1870 auf rund zehn Prozent im Jahre 1906 einfach nur zur Kenntnis nehmen können anstatt darauf zu reagieren.

Doch als wäre nichts geschehen hatte es am Hofe bis zum Schluss ein Amt für Tee gegeben, dass sich ausschließlich um den Tee für den Kaiser kümmerte wie wir aus den biographischen Schriften Pu Yis (1906-1967, der letzte Qing-Kaiser, der unter dem Namen Xuan Tong bis 1912 im Amt war) wissen: „When I went to the Imperial Gardens an interminable procession followed me … Among the many Imperial Offices in the procession always trailing behind the Emperor were the eunuchs oft he Imperial Tea Bureau who carried  … an incalculable number of tea varieties, large pots of boiling water, and the necessary teaware … All this for one person, a small child of six years of age, in case I became thirsty.“[34]

Von der Gründung der Republik bis zu Maos Tod – Die Phase des Stillstands

Nach 1911 wurden zunächst neue erfolgversprechende Versuche unternommen, die Teewirtschaft Chinas mit wissenschaftlich und technologisch modernen Methoden auf neue Füße zu stellen. Wu Jue Nong gilt als der Wegbereiter dieser neuen Teezeit. Doch bald geriet alles erneut ins Stocken, da sowohl die Teeanbaugebiete als auch die Transportwege in den Bürgerkriegswirren oder während des zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges (1937-1945) blockiert wurden. Die chinesische Teewirtschaft kam vorübergehend fast vollständig zum Erliegen, und China spielte für Jahrzehnte im internationalen Teegeschäft nur noch eine untergeordnete Rolle. Die kaiserliche Teebehörde, die während der Qing-Dynastie den Teeanbau Chinas kontrollierte und auch für die Klassifizierung der Tees zuständig war, blieb interessanterweise noch einige Jahre bestehen und wurde erst Ende der 1920er Jahre aufgelöst.

Folgende Vergleichszahlen zwischen China, Indien und Ceylon belegen eindrucksvoll wie drastisch sich die Weltmarktanteile innerhalb weniger Jahrzehnten verschoben:[35]

Anderen Quellen zufolge soll der Export von Tee in China in den Jahren 1922 und 1923 gar nur noch 5.000 Tonnen betragen haben.[36] Durch diesen Einbruch und die unsäglichen Wirren in der Geschichte Chinas war der vorläufige Tiefpunkt erreicht; es kam zu einem fast völligen Kollaps der chinesischen Teewirtschaft. Bis zur wirtschaftlichen Lockerung Ende der 70er Jahre wurden alle Teeausfuhren Chinas über das 1949 gegründete China Tea Import & Export Corporation gesteuert, einer Tochter des Nationalen Import- und Exportgiganten China TUHSU.[37] Das TUHSU hat übrigens den gar nicht so recht zur chinesischen Teekultur passenden Namen „Import- und Exportunternehmen für einheimische chinesische Produkte und tierische Nebenprodukte“  (中国土产畜产进出口总公司).

Es gab auch einen Stillstand in der Geschichte der chinesischen Teekultur, der sich bis zum Ende der Kulturrevolution fortsetzte. Intellektuelle, Schriftsteller aber auch Teemeister wurden als Unterdrücker verfolgt, viele flohen nach Taiwan. Etablierte soziale Strukturen wurden zerschlagen und viele als bürgerlich verschriene Teehäuser verschwanden für immer von der Bildfläche. Mag der Tee dem Einzelnen in dieser schweren Zeit als einzige Zuflucht gedient haben, seine soziale Funktion hat er aber vorübergehend verloren: Die chinesische Teekultur nahm eine mehr als zehnjährige Auszeit.

Phase der Reform- und Öffnungspolitik – Renaissance der Teekultur

1978, zwei Jahre nach Mao Zedongs Tod begann man unter Deng Xiaoping die bereits 1975 beschlossene Reform- und Öffnungspolitik umzusetzen, bei der es sich im Wesentlichen um wirtschaftliche Reformen handelte. Dazu gehören die sogenannten „Vier Modernisierungen“, die der Industrie, der Verteidigung, von Wissenschaft und Technik sowie der Landwirtschaft.

Die Landreform, die den Bauern den Boden zurück gab, wie auch andere Faktoren – etwa die Kaufkraft reicher Chinesen und die Rückbesinnung auf die chinesische Teezeremonie in vielen sozialen Bereichen – bewirkten dabei, dass eine nachhaltige Renaissance der chinesischen Teekultur einsetzte.

Heute befindet sich die chinesische Teewirtschaft zu einem Großteil wieder in privater Hand. Auch der Export wird mehrheitlich von privatwirtschaftlichen Unternehmen organisiert. Und die Teebauern selber schauen heute nach ihren eigenen Vermarktungsoptionen im Ausland und Übersee; allerdings fehlt Ihnen jedoch „noch“ das nötige Wissen und die Kapitalkraft, um hier nachhaltig zu investieren.

Nachdem viele ihrer Vorfahren in den letzten Jahrzehnten der Qing-Dynastie, der letzten Boom-Phase der  chinesischen Teewirtschaft, begonnen hatten, Tee anzubauen, kehren heute ihre Enkel und Urenkel in die Teegärten zurück, und knüpfen mit viel Ehrgeiz, Ausdauer und mündlich übertragenem Wissen an alte Traditionen an. Vielerorts werden diese Initiativen auch von den lokalen Verwaltungen und Provinzregierungen unterstützt, beispielhaft sind hier etwa die Bemühungen von Wuyishan zu nennen, der Heimat der berühmten Wuyi Felsentees, des vielleicht ältesten Oolongs, dessen Hauptvertreter der Da Hong Pao ist.

Heute gehört Tee wieder zu den wichtigen Dingen des chinesischen Alltagslebens wie der chinesischen Kultur. Kein Treffen unter Freunden, kein Treffen von Geschäftsleuten und kein Staatsempfang ohne Tee. Und heute ist China mit mehr als 1,5 Millionen Tonnen der bei weitem größte Produzent von Tee. Davon gehen nahezu ein Viertel, rund 350.000 Tonnen in den Export. Aber auch die Anzahl der Teesorten dürfte einzigartig sein, beispielsweise soll es allein vom vorgenannten Wuyi Felsentee mehr als eintausend Sorten geben.

Der Teestrauch, Camelia sinensis var. sinensis und unzählige Hybriden, werden nun wieder in allen südlichen Provinzen Chinas kultiviert wird, aber auch in eher gemäßigten Klimaten nördlich des Jangtsekiang wie z.B. in den Provinzen Shandong und Henan. Alle Teesorten – Grüner, Weißer und Gelber Tee, Blauer Tee (Oolong), Roter Tee und der postfermentierte Pu-Erh – sie alle stammen aus den Blättern dieses Teestrauchs, der hier vor annähernd 5.000 Jahren im Südwesten Chinas entdeckt wurde. Die verschiedene Teesorten unterscheiden sich lediglich durch ihre Herkunft mit unterschiedlichem Klima und Terroir, durch ihre Herstellungsmethode und dem Grad der Fermentierung bzw. Oxidierung. Und doch sind die Ergebnisse so unglaublich unterschiedlich. Es gibt viel zu entdecken, viel zu sehen, riechen und probieren auf dem Teeweg. Und wir versprechen Ihnen, es wird eine faszinierende Reise in eine uns bislang unbekannte Welt.

Dem am chinesischen Tee und der Geschichte des Tees interessierten Leser sei abschließend ans Herz gelegt, bei einer Chinareise das 1991 eröffnete Nationale Teemuseum in der Nähe des Dorfes Longjing, der Herkunft des vielleicht bekanntesten chinesischen Tees, des Drachenbrunnentees, in Hangzhou zu besuchen. Dort wird in schönster Umgebung die fünftausendjährige Geschichte der chinesischen Teekultur lebendig. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne jederzeit zur Verfügung.

Nachwort

Bei aller Begeisterung und Euphorie, wollen wir aber leider auch nicht Augen und Ohren verschließen. Der ganze  Schwung nach 1978 führt zu einem enormen Produktionswachstum. Heute liegt die Produktionsmenge in China bei über 1,5 Millionen Tonnen Tee jährlich, Tendenz weiter steigend. Um dem Bedarf des heimischen Marktes sowie der Exportmärkte gerecht zu werden, gehen aber nicht alle verantwortungsbewusst mit den Herausforderungen um. Leider wurden nicht selten Pestizidrückstände in asiatischen Tees gefunden. In Europa hat das dazu geführt, dass rund zehn Prozent der aus China empfangenen Ware auf Pestizidrückstände überprüft wird. Dieses ist gerade für kleine Händler problematisch, die von vornherein auf beste und ausgewählte Qualität achten, ihre Tees in China selber einkaufen und häufig persönliche Beziehungen zu den Teebauern selber pflegen (und ihre Tees nicht im Internet bestellen). Die 500 Euro pro Überprüfung (bei 50 kg besten Longjings etwa sind das zusätzlich Kosten von 5,00 Euro pro Kilogramm) führen zu einer enormen Verteuerung ihrer Teeangebote, während die Importeure von Massenwaren darüber nur lächeln, legen sie diese Kosten doch auf mehrere Tonnen um.

Es gibt aber auch andere Probleme, etwa dass nicht immer drin ist was drauf steht. So sind etwa die angebotenen Longjings (Drachenbrunnentees) nicht immer aus Longjing bzw. vom Westsee in Hangzhou, oder sie haben eine sehr schlechte Qualität. Noch gravierender ist dieses Problem bei Tees mit wesentlich geringeren Produktionsmengen, etwa dem Anxi Tie Guan Yin oder beim Wuyi Da Hong Pao. Es gibt Hinweise von Insidern und Experten, denen zufolge außerhalb Anxis und Quanzhous man kaum oder selten echte Sorten angeboten bekommt. So werden statt eines originalen Anxi Tie Guan Yin nicht selten minderwertigere Ben Shan oder Mao Xie geliefert. Für einen Laien sind diese kaum vom echten Anxi Tie Guan Yin zu unterscheiden. Übrigens ist dieses Problem nicht nur auf chinesische Tees beschränkt: So sind uns Fälle bekannt wo etwa japanische Tees ihre Produktion von Grünem Tee nach China ausgelagert haben – soviel übrigens zu der Diskussion chinesischer Tee vs. japanischer Tee! Und dann gibt es Teeunternehmen (auch hier sind uns einige persönlich bekannt), die an einem Ort alles produzieren: Anxi Tie Guan Yin, Xihu Longjin, Wuyshan Da Hong Pao, Qimen Hong Cha und viele andere, alle aus einem einzigen Teegarten!?

Aber, und das ist die gute Nachricht, es gibt sie noch in ausreichender Menge, die guten und besonderen Qualitäten. Aber um die richtigen Entscheidungen zu treffen, sollte der Teeliebhaber alle diese Dinge wissen, um entsprechend vorsichtig zu sein.

Was das heißt? Nun, das heißt, dass Tee kaufen – und zwar guten Tee – ebenso Vertrauenssache ist wie der Kauf von anderen Lebensmitteln. Die Frage, was ich kaufe, hängt dabei nicht selten auch davon ab, wo und bei wem ich etwas kaufe! Suchen Sie sich den oder die Teehändler Ihres Vertrauens – davon gibt es doch immerhin einige in Deutschland. Lassen Sie sich erklären, woher die Tees kommen, wann sie gepflückt wurden, wie und wo die Teehändler sie besorgen, wie sie sie zugeschickt bekommen haben und wie sie den Tee lagern. Und noch eines: Sie werden echten Longjing, echten Tie Guan Yi oder echten Da Hong Pao für unter fünfzehn bis zwanzig Euro pro 100 g nicht bekommen können. Soll heißen: Seien Sie bitte vorsichtig wenn Sie beim Teekauf Schnäppchen angeboten bekommen. Das kann nicht seriös sein.

Und noch eines: Es gibt nicht den Teeweg. Sie sollen Freude am Genuss von Tee und schönstem Teezubehör haben. Deshalb empfehlen wir, suchen Sie Ihren eigenen Teeweg: Probieren Sie und (hinter)fragen Sie, experimentieren Sie mit Ziehzeiten und auch mit der Teemenge. Nur mit einem sollten Sie nicht experimentieren: mit dem Wasser. Wir empfehlen – sollte Ihnen kein Quellwasser zur Verfügung stehen – Leitungswasser, und das sollte ordentlich entkalkt werden, gegebenenfalls auch zweimal; benutzen Sie aber auf keinen Fall Mineralwasser oder gar destilliertes Wasser.


[26] Quelle für alle vorgenannten Künstler, Gelehrten und deren Arbeiten sind die Ausstellung und Veröffentlichungen des Nationalen Tee-Museum von China in Hangzhou, Provinz Zhejiang.

[27] ibid.

[28] Da Katharina Katholikin war, wurde sie übrigens nicht zur Königin gekrönt. Aus der Biographie Charles’ ist im übrigen überliefert, dass er auf Ihre Bitten nach einer Tasse Tee antwortete: We don’t drink tea in England. But maybe some ale will do“ (in England trinken wir keinen Tee, aber vielleicht darf’s ein Bier sein). Sie soll auch diejenige gewesen sein, die dem Tee erstmals Milch beimengte, angeblich damit das feine weiße Porzellan bei dem heißen Aufguss nicht zerplatzte.

[29] China hatte damals rund 400 Millionen Einwohner, also rund ein Drittel der heutigen Bevölkerungszahl. Heute beträgt die jährliche Produktionsmenge fast 1,5 Millionen Tonnen bei einer Bevölkerung von 1,3 Mrd. Menschen, wobei rund 350 Millionen Tonnen in den Export gehen (2010: 1,37/0,31 Mio. Tonnen). cf. u.a. Deutscher Teeverband e.V. Jahresbericht 2011.

[30] cf. u.a. Peer Vries, Zur politischen Ökonomie des Tees, Wien, Köln, Weimar 2009, p.51

[31] John C. Evans, Tea in China – The History of China’s National Drink, New York, Westport, London 1992, pp. 128f.

[32] von Robert Fortune stammen die lesenswerten Reiseberichte A Journey to the Tea Countries of China, London 1852, die bereits 1854 als Übersetzung in Leipzig erschienen: Robert Fortunes Wanderungen in China waehrend der Jahre 1843-1845 nebst dessen Reisne in die Theegegenden China’s und Indiens 1848-1851. Ein Reprint erschien 1984.

[33] 1. Opiumkrieg 1839-1942, 2. Opiumkrieg 1856 bis 1860, Japanisch-Chinesischer Krieg 1894-1895, Boxeraufstand 1899-1901; seit dem Boxeraufstand lag die Qing-Dynastie im wörtlichen und übertragenen Sinne in Trümmern.

[34] cf. ibid. pp. 132f.

[35] Scheinkofer, p. 120.

[36] cf. ibid.

[37] China TUHSU war das erste von Dutzenden ähnlicher Import-/Export-Unternehmen, von denen sich bis heute die meisten gehalten haben. Das TUHSU gehört heute zur COFCO, China National Cereals, Oils and Foodstuff, eines der größten Unternehmen in China, doch befasst es sich dabei weniger mit Tee als mit Sonnenenergie und andere aktuellen und umsatzträchtigen Themen. Die Teewirtschaft hingegen ist heute weitgehend privatisiert.

Literaturverzeichnis

Eine Auswahl (umfassendes Literaturverzeichnis auf unserer Homepage unter www.chadao.de)

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